Seminare / Unterweisungen Ladungssicherung Drucken

Unser Seminar- und Schulungsprogramm

Unsere Ladungssicherungsseminare bieten wir an unserem Standort im Technopark Kamen (max. 16 – 20 Teilnehmer) beziehungsweise als Inhouse - Schulungen in Ihrem Unternehmen an.
Sie haben die Wahl zwischen ½ – tägigen  (4 UE Unterrichtseinheiten), 1 –  tägigen (8 UE ) und         2 – tägigen (16 UE) Ladungssicherungsseminaren nach den Vorgaben der VDI 2700a.

Die Seminare haben die folgenden Inhalte :
•    Rechtliche Grundlagen
•    Physikalische Grundlagen
•    Anforderungen an das Transportfahrzeug
•    Arten der Ladungssicherung
•    Ermitteln der erforderlichen Sicherungskräfte
•    Zurrmittel für die Ladungssicherung
•    Ladungssicherungshilfsmittel
•    Praxisteil zur Beladung und Ladungssicherung

Diese Seminare richten sind vornehmlich an  FZG Führer/innen von Transportern, Pritschen und Anhänger, Verlader/innen, sowie Fuhrparkverantwortliche.

Die Teilnehmer/innen erhalten nach dem eintägigen Seminar eine Teilnahmebescheinigung und nach dem zweitägigen Seminar einen Schulungsnachweis gemäß VDI 2700a. Bereits vorhandene Schulungsnachweise werden entsprechend verlängert. Die Gültigkeit der Schulungsnachweise ist lt. VDI 2700 Blatt 5 auf 3 Jahre begrenzt.

Die ½ tägigen Unterweisungen (4 UE) sind gedacht für FZG Führer/innen von PKW, -Kombi, SUV und Kleintransporter, sowie deren Fuhrparkverantwortliche und beinhalten eine komprimierte Form der eintägigen Seminare. Auch hier erhalten die Teilnehmer/innen am Ende der Unterweisung eine Teilnahmebescheinigung.

Diese ½ tägigen Unterweisungen können Sie auch gerne als Marketingveranstaltung für Ihre Kunden und Interessenten buchen.

Anmeldung / Anfrage Formular (PDF) >>>

Gerne unterbreiten wir Ihnen ein individuelles Angebot. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

 


 

Foto: Ladungssicherung auf einer Palette (C) LasiTec

Rechtsgrundlagen (am Beispiel des Straßentransports in Deutschland)

Der § 22 der Straßenverkehrsordnung (StVO) verlangt, dass Ladung so zu verstauen und zu sichern ist, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen kann. Dabei sind die anerkannten Regeln der Technik (wie z. B. VDI-Richtlinien 2700 ff) zu beachten.

Die Verantwortung der Ladungssicherung liegt beim Fahrer, Halter und beim Verlader. Verstöße können im Bereich der Ordnungswidrigkeit (allgemeine Verkehrskontrolle oder Verkehrsunfall mit Sachschaden) mit Bußgeldern in Höhe von 50 bis 150 Euro und 1 bis 3 Punkten im Verkehrsregister bestraft werden. Eine Straftat (z. B. Verkehrsunfall mit Personenschaden) wird mit Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet.

Die VDI-Richtlinienreihe VDI 2700 „Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen“ gilt seit vielen Jahren als anerkanntes Grundlagenwerk der Ladungssicherung. In ihr wird beschrieben, welche Kräfte auf eine Ladung im Fahrbetrieb einwirken und wie Ladung grundsätzlich auf Straßenfahrzeugen gesichert werden kann.

Die Richtlinien werden bei Überwachungsmaßnahmen der Verkehrspolizei, aber auch bei Streitfällen vor Gericht herangezogen. (Quelle: wikipedia.de)

 


 

Urteile zur Ladungs- und Beförderungssicherheit

Beschädigter Container infolge unzureichender Ladungssicherung Verschlossener Container und anschließende Überraschung

Der Absender ist laut § 412 I 1 HGB verpflichtet, das Gut beförderungssicher zu beladen bzw. zu stauen und zu befestigen sowie zu entladen, wenn sich aus den Umständen oder der Verkehrssitte nichts anderes ergibt. Der Frachtführer darf nur mit der betriebssicheren Verladung am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen. Die Verladung ist als beförderungssicher zu betrachten, wenn das Frachtgut z. B. im LKW auf der Ladefläche so verstaut und befestigt wurde, dass es nicht durch andere Einflüsse z. B. im Straßenverkehr beschädigt wird. Das Frachtgut muss vor allem gegen alle Möglichkeiten im vertragsgerechtlichen Verlauf des Transports gesichert werden. (Quelle: wikipedia.de)